Rückenansicht einer Pflegekraft in blauer Kleidung, die Hand in Hand mit einer älteren Patientin mit Gehstock einen sonnigen Weg im Freien entlanggeht. Der rechte Bildbereich geht in eine blaue Farbfläche über.

MSZ Uckermark Entlassmanagement

Entlassmanagement & Nachsorge

Entlassmanagement: Gut versorgt nach Hause

Wir planen Ihren Übergang aus der stationären Behandlung frühzeitig und detailliert.

Endlich wieder nach Hause! Damit Ihre Entlassung mit einem sicheren Gefühl verbunden ist, bereiten wir diesen Schritt im MSZ Uckermark sorgfältig vor. Unsere Teams des Sozialdienstes und die Patientenkoordinatoren arbeiten eng mit den Ärzten und Pflegekräften der Stationen zusammen. Um eine lückenlose Weiterversorgung zu garantieren, binden wir bei Bedarf auch Behörden, Krankenkassen, Pflegedienste und weitere Gesundheitspartner mit ein.

Unsere Unterstützung im Detail

Eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung steht für uns im Mittelpunkt. Wir unterstützen Sie konkret in folgenden Bereichen:

  • Der Entlassbrief:
    Sie erhalten einen umfassenden medizinischen Bericht über Ihren stationären Aufenthalt. Dieser enthält wichtige Empfehlungen für Ihre Weiterbehandlung und dient der nahtlosen Übergabe an Ihren Haus- oder Facharzt.
  • Hilfsmittel & Rezepte:
    Benötigen Sie für zu Hause Gehhilfen oder andere Hilfsmittel? Wir versorgen Sie mit den nötigen Verordnungen für Sanitätshaus oder Apotheke und unterstützen Sie bei genehmigungspflichtigen Anträgen bei Ihrer Kasse.
  • Nachsorge & Beratung:
    Sorgen zur Zeit nach der Erkrankung nehmen wir ernst. Wir beraten Sie und Ihre Angehörigen individuell zu notwendigen Nachsorgemaßnahmen und vermitteln weiterführende Hilfsangebote.

Rahmenvertrag zum Entlassmanagement

Wir arbeiten auf Basis des für Krankenhäuser verbindlichen Rahmenvertrags. Dieser regelt den nahtlosen Übergang in nachfolgende Versorgungsbereiche. Unser Ziel ist es, Ihren individuellen Bedarf für die Anschlussversorgung frühzeitig zu erfassen und einen verbindlichen Entlassplan zu erstellen.

Sprechen Sie uns an!
Unsere Teams stehen Ihnen für alle Fragen rund um Ihre Entlassung und Weiterversorgung jederzeit zur Seite.

Wichtige Patienteninformation zum Entlassmanagement

Ihre lückenlose Versorgung im Anschluss an den Klinikaufenthalt

Mit dem Inkrafttreten des Rahmenvertrags zum Entlassmanagement (01.10.2017) hat das MSZ Uckermark als Ihr behandelndes Krankenhaus erweiterte Möglichkeiten, Sie über den stationären Aufenthalt hinaus zu unterstützen. Unser oberstes Ziel ist es, Ihre kontinuierliche und bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen und Versorgungslücken zu vermeiden.

Voraussetzung: Ihre schriftliche Einwilligung

Damit wir für Sie im Rahmen des Entlassmanagements tätig werden können, benötigen wir Ihre Mithilfe. Grundlage für unsere Unterstützung – sowie die damit verbundene Datenverarbeitung und die Einbindung Ihrer Kranken- oder Pflegekasse – ist Ihre schriftliche Einwilligung. Ohne diese dürfen wir leider nicht für Sie tätig werden.

Verordnungen durch Krankenhausärzte

Unsere Fachärzte sind berechtigt, Ihnen für den direkten Übergang nach Hause Verordnungen (z.B. Medikamente) auszustellen. Bitte beachten Sie dabei folgende Besonderheiten:

  • Eingeschränkte Gültigkeit: Die Verordnungen gelten nur für einen begrenzten Zeitraum direkt nach der Entlassung.
  • Notwendigkeit: Wir dürfen nur verordnen, was unmittelbar notwendig ist. Kann die Versorgung durch Ihren niedergelassenen Vertragsarzt (Haus- oder Facharzt) erfolgen, liegt die Verantwortung dort.

Ihr Wahlrecht & Genehmigungsverfahren

Ihr Wahlrecht steht für uns an erster Stelle. Sie entscheiden frei, bei welchem Leistungserbringer (z.B. Apotheke, Sanitätshaus, weiterbehandelnder Arzt) Sie Ihre Verordnungen einlösen möchten.

Bei bestimmten Leistungen ist jedoch vorab die Einbindung Ihrer Kranken- oder Pflegekasse zwingend erforderlich. Das Antrags- und Genehmigungsverfahren liegt in deren Verantwortung. Dies betrifft insbesondere:

  • Neu- oder Änderungsbedarf der Pflegebedürftigkeit
  • Beantragung einer Haushaltshilfe
  • Rehabilitationsmaßnahmen
  • Umfangreiche Hilfsmittelversorgung
  • Häusliche Krankenpflege
  • Übergangsversorgung (z.B. Kurzzeitpflege)

Haben Sie Fragen zu diesen Abläufen? Unsere Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes stehen Ihnen beratend zur Seite. Wir wünschen Ihnen eine rasche Genesung!

Gemeinsam stark: Unser Netzwerk für Ihre Weiterversorgung

Ihre Genesung endet für uns nicht an der Krankenhaustür. Besonders durch unsere Standorte in Prenzlau, Angermünde und Criewen sind wir eng mit den medizinischen Angeboten der GLG (Gesellschaft für Leben und Gesundheit) vernetzt.

Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht uns eine Versorgung „aus einer Hand“: Wir stimmen uns direkt mit unseren Partnern ab, damit Sie – ob ambulant, stationär oder in der Pflege – ohne bürokratische Hürden weiterbetreut werden.

Für Ihre individuelle Situation arbeiten wir Hand in Hand mit folgenden Partnern:

Notfall